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Termine

Mo. 26.11.18
BORS - Praktikum
Mo. 26.11.18
EuroKom - Prüfung
Mo. 26.11.18
Fenster
Do. 29.11.18
englisches Theater
Fr. 30.11.18
Adventscafé

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Realschule Neuried
Kohlgasse 9
D-77743 Neuried-Ichenheim

Telefon:
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Fax:
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Bilinguales Lernen 

Sprachliche Kompetenzen werden und sind in der heutigen Gesellschaft und Arbeitswelt wichtiger denn je.
Aus diesem Grund stärkt das Kultusministerium Baden-Württemberg den bilingualen Sachfachunterricht an Realschulen und betont, dass bilinguales Lernen hinsichtlich des zusammenwachsenden Europas immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Aus diesem Grund haben wir an der Realschule Neuried den bilingualen Unterricht im Fach EWG in allen siebten Klassen verbindlich eingeführt. Dies bedeutet, dass von drei Wochenstunden EWG eine Stunde in englischer und zwei Wochenstunden, wie gewöhnlich, in der Muttersprache unterrichtet werden. Dieses Konzept wird in der achten Klasse in verschiedenen Modulen fortgeführt.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ihre bereits erworbenen Englischkenntnisse im EWG-Unterricht anzuwenden, wobei hierbei der Schwerpunkt bei den erdkundlichen Fachinhalten anzusiedeln ist. Der bilinguale EWG Unterricht bietet den Schülerinnen und Schülern große Chancen ihre Englischkenntnisse vor allem hinsichtlich der Kommunikationsfähigkeit zu erweitern, von der sie später im Beruf oder auch in naher Zukunft im Hinblick auf die EuroKom-Prüfung profitieren können.

Ein echtes „Plus“: Das „Praktikum Plus“


Schülerinnen und Schüler, Eltern und die Vertreter der Kooperationsbetriebe, kommen immer im Juli zur Abschlusspräsentation des Projekts „Praktikum Plus“ in die Realschule Neuried. Die Projektidee ging 2012 aus der Zusammenarbeit der Realschule Neuried mit ihrem Bildungspartner EDEKA Südwest hervor. Ziel dabei ist es, den 9.Klässlern ein freiwilliges, zusätzliches Praktikum bei einem der Partnerbetriebe zu ermöglichen, verbunden mit einer Präsentation vor der „Schulöffentlichkeit“.
Zunächst stellten sich die Betriebe vor, die alle im näheren Umkreis beheimatet sind. Während die Tunnelbau-Firma Herrenknecht weitläufig bekannt ist, und die Produktpalette von tesa auch jedem ein Begriff sein dürfte, sind die Firmen Janoschka und Fiege im Alltag eher unscheinbar, umso namhafter jedoch sind ihre Kunden. Manch Schüler hat alltägliche Markenprodukte wiedererkannt, deren Verpackung von Janoschka stammt oder deren Logistik von Fiege betrieben wird. Auch die Unternehmen Kratzer und Edeka präsentierten ihre differenzierten Arbeitsbereiche.
Allen sechs Betrieben gemeinsam war, dass sie jeweils eine breite Palette an Ausbildungsberufen offerieren. So kann ein Realschüler bei Janoschka unter anderem die Ausbildung zum Mediengestalter, zum Bürokaufmann, zur Fachkraft für Lagerlogistik oder zum Oberflächenbeschichter absolvieren. EDEKA Südwest bildet sogar in 30 verschiedenen Berufen aus und beschäftigt derzeit 3000 Auszubildende.
Im Zentrum der Veranstaltung standen jedoch die Erlebnisse der Schüler. In Kleingruppen hatten sie eigenständig Präsentationen vorbereitet, um ihre Erfahrungen im „Praktikum Plus“ zu schildern. Ein Foto aus dem Reifenlager, das zierliche Schülerinnen inmitten von riesigen LKW-Reifen zeigt, machte das Eintauchen in eine andere Welt sichtbar. Von allen Praktikanten wurde es sehr geschätzt, wenn sie einzelne Arbeitsvorgänge selbstständig erledigen durften. Eine große Herausforderung war es für einige Praktikanten, sich auf einen schnellen Wechsel der Tätigkeiten in diesem Kurzpraktikum einzustellen. Es überrascht nicht, dass die Schüler nach der Arbeit teils „ganz schön erledigt“ waren – ein Effekt, der sich nach einem weitgehend kopflastigen Schullalltag eher seltener einstellt. Alle Schüler betonten dennoch, dass sie das „Praktikum-Plus“ unbedingt weiterempfehlen würden. Ihre eigene erfolgreiche Teilnahme an diesem Projekt wurde anschließend durch ein Zertifikat gewürdigt.
Im Anschluss an die Schülerpräsentationen informierte Frau Zipf von der Arbeitsagentur Offenburg noch über Fragen der Berufswahl und die vielfältigen Möglichkeiten weiterführender Schulen.
Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie eng Schule und Betriebe zu Gunsten der Jugendlichen zusammenarbeiten können. An die Realschule Neuried zu kommen, sagte Thomas Jäger von Edeka, sei nach jahrelanger guter Zusammenarbeit immer ein „bisschen wie heimkommen“.

Azubi - Tag 2017

Auch 2017 fand wieder ein Azubitag statt. Zu diesem Anlass besuchten verschiedene Auszubildende die Schule und berichteten den neunten Klassen über ihre Erfahrungen.

   
         
Azubitag    
         
     

8.04.2014

Der Körper verrät alles – auf die Körpersprache kommt es im Vorstellungsgespräch an

Neuntklässler der Realschule Neuried erhalten Tipps & Tricks rund um das Thema Bewerbung und Vorstellungsgespräch

„Wie sieht der ideale Bewerber aus?“ oder „Was müsste an diesem Bewerbungsanschreiben verändert werden?“ Diese und viele andere Fragen diskutierte Karl-Heinz Lange von der Arbeitsfördergesellschaft Ortenau (AFÖG) mit den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 der Realschule Neuried. Wie in den vergangenen Jahren, führte er auch in diesem Jahr ein Bewerbungstraining im Rahmen des Projekts BORS (Berufsorientierung an Realschulen) mit den Jugendlichen durch. Dabei lernten sie, wie bedeutsam neben einer guten Bewerbung auch die Körpersprache im Vorstellungsgespräch ist.
In seinem vierstündigen Basisseminar, das alle Neuntklässler durchliefen, führte der erfahrene Bewerbungscoach, der mit viel pädagogischem Geschick agierte, die Schülerinnen und Schüler über das Thema „Werbung“ an das Bewerbungsschreiben heran. Dabei machte er deutlich, dass sie sich als Bewerber zunächst schriftlich präsentieren müssen. Besonders auf Details beim Aufbau und Formulieren eines Anschreibens muss geachtet werden, um nicht gleich „ausgesiebt“ zu werden. Anhand von positiven und negativen Beispielen zeigte Lange den Jugendlichen, worauf sie besonders achten müssen.
In einer freiwilligen Zusatzveranstaltung am Nachmittag ging er auf das Thema Vorstellungsgespräch ein. Dabei lernten die potentiellen Bewerber, dass und wie sie über ihre Körpersprache ständig kommunizieren. Anhand von Videoclips wurden Kriterien für ein gelingendes Vorstellungsgespräch erarbeitet. Die Anzahl der Interessierten – von 101 Neuntklässlern nahmen 45 daran teil – unterstreicht ihr besonderes Interesse an diesem Thema.
Die Kooperation zwischen Karl-Heinz Lange als Mitarbeiter der AFÖG und der Realschule Neuried besteht seit 2009 und wurde seither kontinuierlich vertieft. Entstanden ist die Zusammenarbeit durch seine eigenen Kinder und sein Angebot an den BORS-Beauftragten Jonathan Gillette, sein Know-how in das Projekt einzubringen. Möglich gemacht wurde das Bewerbungstraining wieder durch die finanzielle Unterstützung des „Fördervereins der Realschule Neuried“, für den Sabine Wilhelm zu den Schülerinnen und Schülern sprach.
Schülerrückmeldungen wie: „Mir hat gefallen, dass wir in einer entspannten Arbeitsatmosphäre viel gelernt haben“, „Ich fand diese Veranstaltung die beste des gesamten BORS-Programms“ und „Ich weiß jetzt nicht nur, wie eine schlechte, sondern auch wie eine gute Bewerbung aussehen muss“ machen deutlich, wie sehr die Jugendlichen diese Veranstaltung schätzen.

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