Hochrangiger Besuch an der Realschule Neuried

Bürgermeister Jochen Fischer und Bürgermeister Schröder informierten die 10.-Klässler der Realschule über die anstehenden Kommunalwahlen.

Die SMV (Schüler mit Verantwortung) der Realschule Neuried hatte eingeladen und der Bürgermeister von Neuried Herr Fischer und der Bürgermeister von Meißenheim Herr Alexander Schröder folgten gerne.
Nach der Begrüßung durch die Schülersprecher Martin Schengel, Justin Scheidecker und Katrin Brunner, die Verbindungslehrer Herr Michael Gross und Frau Bärbel Schilde, Schulleiter Herr Peter Kunkel und Konrektor Herr Bernd Thoma informierten die beiden Bürgermeister, übrigens beide mit Ichenheimer „Schulvergangenheit“, die jetztigen 10.-Klässler, von denen ja schon viele wahlberechtigt sind, über die bevorstehenden Kommunalwahlen. Am 25. Mai 2014 haben rund 8,5 Millionen Wahlberechtigte, darunter 600.000 Unionsbürgerinnen und -bürger, in Baden-Württemberg wieder die Wahl: Gewählt werden die Kreisräte in den 35 Landkreisen, die Gemeinderäte in 1.101 Städten und Gemeinden sowie in 410 Gemeinden mit Ortschaftsverfassung die Ortschaftsräte von insgesamt circa 1.640 Ortschaften. Erstmals dürfen bei den Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 auch die 16- und 17-jährigen Jugendlichen ihre Stimmen abgeben. Die Gruppe der Erstwählenden bei den Kommunalwahlen umfasst damit die 16- bis 23-Jährigen, d.h. rund eine Million Menschen. An diesem Vormittag wurden zunächst allgemeine Informationen zu den Wahlmodi des Gemeinderats/ Ortschafts-rats/ Kreisrats und zur Europawahl gegeben, aber auch nützliche Tipps, wo man sich über Parteien und Kandidaten informieren kann (örtliche Amtsblätter, Flugblätter, Kandidaten direkt ansprechen). In diesem Zusammenhang wurde auch stolz auf das Engagement des Jugendgemeinderates verwiesen, der einen kurzen Informationsfilm zu den Kommunalwahlen in Neuried gedreht hat. In der Informationsveranstaltung und anschließenden Fragerunde zeigten sich die Bürgermeister sehr schülernah, offen und flexibel. Die Fragen der Schüler nahmen sie zum Anlass für interessante Ausführungen. Herr Fischer hofft in den kommenden Wahlen stärker die neuen Medien, die von den Jugendlichen bevorzugt werden, mit einbeziehen zu können. Herr Fischer und Herr Schröder betonten mehrfach, dass „Wahlrecht auch Wahlpflicht“ bedeutet. Es ist weltweit nicht selbstverständlich, dass Wahlen nach unseren demokratischen Wahlgrundsätzen (frei/ geheim/ gleich) ablaufen. Damit dies so bleibt, sollte jeder von seiner Stimme Gebrauch machen. Nirgends ist der Einfluss der Wählerinnen und Wähler so groß wie auf der kommunalen Ebene. Herr Fischer sieht in dem Wahlrecht mit 16 die Chance, dass die Interessen der Jugendlichen stärker berücksichtigt werden und hofft auf mehr Interesse zum Beispiel an den Sitzungen des Jugendgemeinderates. Die beiden Bürgermeister zeigten großes Interesse, sich auch an weiteren schulischen Veranstaltungen zur politischen Bildung zu beteiligen und Schulleiter Herr Kunkel, stolz über die beiden Ichenheimer „Realschul-Gewächse“, betonte, was man mit dem Realschulabschluss im Leben so alles erreichen kann.

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